Glocken der Pfarrei Fürstätt
Die kleine Glocke in Quirinus, die alte, hat den Ton gis“. Sie könnte aus dem 14. Jh. stammen und trägt die Inschrift: OREX GLORIE VENIE CUM PACE („O König der Herrlichkeit komm mit Frieden“).
Die ersten Glocken hatten meist das Friedensmotiv in der Aufschrift. Die "fis" -Glocke ist dem hl. Johannes, dem Täufer geweiht und trägt sein Bild und die Aufschrift: „Hl. Johannes der Täufer,
ruf uns zu Umkehr und Buße, zeig uns den Weg zu Christus“. Die "e" -Glocke ist dem hl. Aloisius geweiht, trägt sein Bild und die Aufschrift aus dem Abschiedsbrief des Heiligen an seine Mutter:
„Die Trennung dauert nicht lang; im Himmel sehen wir uns wieder“. Mit diesem Spruch sollte unserer Toten auf dem Fürstätter Friedhof gedacht werden. Deshalb läuten wir diese Glocke auch vor allem
bei unseren Beerdigungen. Die schwerste Quirinusglocke "cis" trägt das Bild von Pater Rupert Mayer und ist ihm geweiht. Die Aufschrift stammt aus einer seiner Predigten und geht uns heutigen
Menschen noch genauso gegen den Strich, wie den Zuhörern seiner Zeit und stimmt trotzdem: „Nicht darin besteht unsere Lebensaufgabe, dass die Menschen sorgenfrei leben…, sie besteht darin, Gott
zu dienen und so unser ewiges Ziel zu erreichen“.In der Rosenkranzkirche hat die schwerste Glocke ein h“, sie trägt die Aufschrift: "Rosenkranzkönigin beschütze deine Gemeinde. Mich goss Karl
Czudnochowsky, Erding 1951“. Die alte Glocke in der Rosenkranzkirche, die ehemalige von St. Quirinus hat den Ton "cis" und die Aufschrift: „M DC LXXII 1672 JOHANN MELCHIOR ERNST GOSS MICH“. Die
kleine "dis"-Glocke ist umschrieben: „Hl. Quirinus bitt für uns. Zum Andenken an Herrn Quirin Bichler. (Gestiftet von Maria Bichler, Estererbäuerin). Mich goss Karl Czudnochwsky, z. Erding 1951“.
Einweihung der Rosenkranzkirche