Pfarrei St. Quirinus Rosenheim - Fürstätt

Die Hochzeit

Zur Hochzeit soll man sich etwa 6 Wochen vorher beim zuständigen Pfarrer melden. Zuständig ist der Pfarrer des künftigen Wohnortes. Katholiken brauchen dazu einen "Auszug aus dem Taufbuch" , Taufschein, der nicht älter ist als 6 Monate. Die Taufpfarrei stellt ihn aus, in München das Erzbischöfliche Matrikelamt. dann findet dass "Stuhlfest" statt. Bei diesem besprechen die Brautleute mit dem Pfarrer die bevorstehende Eheschließung, auch den Termin. Sehr zu empfehlen ist auch der Besuch eines Eheseminars. Die Termine sind im Pfarrbüro zu erfragen. Das Stuhlfest ist in der Regel beim zuständigen Pfarrer des künftigen Wohnortes. Den Ort der Trauung können Sie nach Wunsch festlegen, sofern Sie auch einen Priester dafür bekommen. Die Fürstätter halten natürlich unsere Quirinuskirche für die Trauungskirche, andere sind derselben Meinung. man kann selbstverständlich auch einen nichtkatholischen Partner heiraten, sofern man ihn liebt. Der Redlichkeit halber sei bemerkt, dass der katholische Teil auf seine Pflicht hingewiesen wird, alles in seiner Kraft stehende zu tun, um seine Kinder katholisch zu erziehen. Wir sind dankbar um jedes Paar, das sich in echtem Ringen mit dieser Frage beschäftigt. Sie sind eine stete Mahnung in der Christenheit, die von Christus unmissverständlich geforderte Einheit endlich zu vollziehen. Übrigens, sollten Sie der Meinung sein, dass eine Hochzeit nicht sehr zeitgemäß ist, dann möchte ich Ihnen zu bedenken geben, dass jeder Mensch im Grunde seines Herzens eine Heimat sucht, wo er geborgen ist. Ihre Kinder brauchen das als wichtigste Voraussetzung einer gesunden Entwicklung. Sie können Ihren Partner doch nicht so lange hinhalten, bis Sie den Mann oder die Frau "fürs leben" gefunden haben. Sonst ist es schon fast vorbei. wenn Sie nicht genug Geld zum heiraten haben, seinen Sie nicht traurig. Ohne Pomp im kleinen Kreis kann es unter Umständen schöner sein, zu feiern. Also trauen Sie sich zur kirchlichen Trauung. Eine Entscheidung wird durch Aufschieben niht leichter. Es ist besser, nicht erst bis zum 25. oder 50. Jahrtag Ihres Zusammenseins  zu warten, um vor den Altar zu treten ? Wir in Fürstätt schaffen das auch: Aber vergessen Sie nicht, dass es die heimliche Sehnsucht jedes Mädchens ist, einmal im weißen Kleid Prinzessin spielen zu dürfen. Das geht nach 50 Jahren nicht mehr so arg gut. 

Ehevorbereitungskurs (kostenloser Download)
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